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Geschichte

Mit ihrem weithin sichtbaren Turm wirkt die St. Johannis-Kirche seit fünf Generationen ebenso als Anziehungspunkt wie als Ausgangspunkt für Orientierung in Altona. Das gilt städtebaulich, aber auch kulturell und sozial.

1873 wurde St. Johannis eingeweiht. Die Erbauer wollten in einer sich rasch wandelnden Welt mit zunehmender Distanzierung zu kirchlichen Traditionen ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Macht und Einfluss der Kirche und des preußischen Staates.

Der damals noch sehr junge, 28jährige Baumeister Johannes Otzen setzte diese Idee mit einem meisterlichen neogotischen Backstein-Kirchengebäude um, dem bald weitere in Hamburg, Berlin und ganz Deutschland folgten.

Mit ihren mehr als 600 oft ausgenutzten Plätzen war die Kirche jahrzehntelang für viele Menschen in Altona ein Ort zentraler Lebenserfahrung und emotionaler Stärkung, hilfreich und heilsam. Gleichzeitig diente St. Johannis viele Jahrzente als Garnisionskirche für das in Altona stationierte Militär und während der Nazi-Zeit als eine Hochburg der Hitler-treuen Christen in Altona.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte man, der Kirche ein neues Gesicht zu geben: mit einer dem Prinzip der Schlichtheit verpflichteten Modernisierung. Dabei wurde leider mehr zerstört als gewonnen. Erhebliche Schäden durch eine Brandstiftung im Sommer 1994 machten zum Ende des vergangenen Jahrhunderts eine umfassende Sanierung und Renovierung nötig. Dabei wurde die Gemeinde unterstützt von der Hamburger Denkmalpflege und der ALH (Arbeit und Lernen Hamburg GmbH), einem bedeutenden sozialpolitischen Unternehmen, finanziert u.a. von der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales und von der Europäischen Union. Die gemeinsame Arbeit von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen bei dieser Sanierung war einen wichtiger Baustein für ein weiteres Verständnis zur neuen Kirchennutzung.

Auch die Orgel wurde durch den Brand völlig zerstört. Seit 1998 erklingt eine von der Firma Kuhn neu erbaute Orgel in St. Johannis, die zu den bedeutendsten Instrumenten in Norddeutschland zählt.

Nach einem Jahrzehnt vielfältiger Bemühungen ist zum Beginn des 21. Jahrhunderts das beeindruckende Ergebnis zu sehen: Eine neogotische Kirche, die eine wichtige Epoche des Kirchenbaus eindrücklich dokumentiert, als Denkmal anerkannt und ausgezeichnet. Gleichzeitig ein Haus, das seine Geschichte nicht verschweigt und übertüncht. Schließlich und vor allem ein einladender, heller Raum, der sich mit seinen beeindruckenden Fenstern, die von der international renommierten Künstlerin Prof. Eun Nim Ro gestaltet wurden, öffnet für eine Welt, in der die christliche Kirche nicht länger auf Dominanz, sondern auf Austausch und Kreativität setzt.

Kulturkirche Altona - Ein Ort der Verbindung und Begegnung

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